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Shilajit (Mumijo)

Ist Shilajit verboten? Was in der Schweiz 2026 erlaubt ist

Ist Shilajit in der Schweiz verboten? Nein. Was BLV, Swissmedic und Zoll am 31.10.2026 sagen, was in der EU gilt und wie Sie ein Produkt vor dem Kauf prüfen.

Ein unbeschriftetes Glas mit dunklem Harz steht auf schlichtem Packpapier auf einer kühlgrauen Fläche.
KI-gestütztes Vorschaubild. Vor der Veröffentlichung durch freigegebene Originalfotografie ersetzen.

Nein, Shilajit ist in der Schweiz nicht verboten. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, in Apotheken ebenso wie in Onlineshops, und braucht dafür nach Angaben des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) weder eine Bewilligung noch eine Meldung. Verboten sind zwei andere Dinge: ein Shilajit als Mittel gegen Krankheiten zu bewerben und ein Produkt, das als Arzneimittel gilt, in grösserer Menge als einem Monatsbedarf privat einzuführen.

Das Shilajatu-Team hat am 31. Oktober 2026 die Originalseiten von BLV, Swissmedic, dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und der Europäischen Kommission gelesen. Wir verkaufen selbst Shilajit-Harz aus Winterthur und sind keine Anwaltskanzlei. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung, zeigt Ihnen aber für jede Aussage die Quelle, damit Sie selbst nachlesen können.

Ist Shilajit in der Schweiz verboten? Die kurze Antwort

Stand 31. Oktober 2026 ist Shilajit in der Schweiz legal. Shilajit, auch Mumijo genannt, darf in der Schweiz als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und gekauft werden. Die Verantwortung für ein konformes Produkt trägt das Unternehmen, das es verkauft. Kantonale Behörden kontrollieren stichprobenweise. Ein eigenes Verbot von Shilajit haben wir in keiner Quelle des Bundes gefunden.

Woher kommt dann die Suche nach «Shilajit verboten»? Sie mischt meist drei Fragen, die unterschiedliche Antworten haben. Ist das Produkt als Lebensmittel zulässig? Was darf ein Verkäufer darüber sagen? Und was passiert an der Grenze, wenn Sie im Ausland bestellen? Dazu kommen Schlagzeilen aus Deutschland über Fulvinsäure, die oft ohne Unterschied auf Shilajit übertragen werden.

Ist Mumijo verboten? Ein Stoff, mehrere Namen

Shilajit, Mumijo und Asphaltum panjabinum bezeichnen dasselbe Material. Die Europäische Kommission führt alle drei Namen in derselben Feststellung und beschreibt Mumijo als komplexes Erzeugnis organischen und mineralischen Ursprungs, das in verschiedenen Gebirgsregionen entsteht. Für die Rechtslage spielt der Name auf der Packung deshalb keine Rolle. Ein Glas mit der Aufschrift «Mumijo» steht rechtlich genau dort, wo ein Glas mit der Aufschrift «Shilajit» steht.

Dieselbe Feststellung grenzt Mumijo ausdrücklich von «Mumia» ab, einem Pulver aus zerfallenen Mumien, das früher als Volksheilmittel verkauft wurde. Mit Shilajit hat das nichts zu tun. Wenn Sie auf alte Texte über ein Verbot von «Mumie» stossen, prüfen Sie zuerst, welcher Stoff gemeint ist. Was Shilajit genau ist, erklärt unser Ratgeber Was ist Shilajit?.

Drei Fragen hinter dem Wort «verboten»

Ein Verbot kann an drei Stellen greifen. Wir prüfen jede davon in diesem Ratgeber getrennt, weil eine Antwort auf die eine Frage nichts über die andere aussagt.

  • Status als Lebensmittel: Ist Shilajit ein gewöhnliches Lebensmittel oder ein neuartiges Lebensmittel (Novel Food), das vor dem Verkauf eine Bewilligung bräuchte? Hier entscheidet der Stichtag 15. Mai 1997.
  • Werbung und Angaben: Was darf auf dem Etikett und auf der Produktseite stehen? Hier verläuft die Grenze zwischen Lebensmittel und Arzneimittel, und hier liegen die meisten tatsächlichen Verstösse.
  • Einfuhr und Einstufung: Was gilt, wenn Sie Shilajit im Ausland bestellen oder von einer Reise mitbringen? Hier zählen Zoll, Mehrwertsteuer und die Frage, ob eine Behörde ein Produkt als Arzneimittel ansieht.

Eine vierte Frage ist kein Verbot, wird aber oft damit verwechselt: Enthält ein bestimmtes Glas zu viel Blei oder Quecksilber? Das ist eine Frage der Qualität einer Charge. Wir behandeln sie am Ende.

Schweiz: Shilajit als Nahrungsergänzungsmittel

Das BLV beschreibt die Regeln für Nahrungsergänzungsmittel auf seiner Informationsseite in wenigen Sätzen. Nahrungsergänzungsmittel benötigen keine Bewilligung, ausser bei neuartigen Lebensmitteln. Eine Notifikation ist in der Schweiz nicht nötig. Hersteller, Importeure und Inverkehrbringer müssen im Rahmen der Selbstkontrolle sicherstellen, dass ihre Produkte sicher sind und dem Recht entsprechen, und die kantonalen Vollzugsbehörden kontrollieren das stichprobenweise.

Für Sie als Käuferin oder Käufer heisst das: Es gibt in der Schweiz keine Liste «zugelassener» Shilajit-Produkte, in der Sie nachschlagen könnten. Ein Siegel, das eine staatliche Zulassung andeutet, sollte Sie eher stutzig machen. Massgeblich ist, wer das Produkt verkauft und welche Unterlagen diese Firma vorlegen kann.

Novel Food: der Stichtag 15. Mai 1997

Als neuartig gilt laut BLV ein Lebensmittel, das vor dem 15. Mai 1997 weder in der Schweiz noch in der EU in nennenswertem Umfang für den menschlichen Verzehr genutzt wurde. Der Inverkehrbringer muss den Novel-Food-Status im Rahmen der Selbstkontrolle selber prüfen und das Ergebnis dokumentieren. In der EU bewilligte neuartige Lebensmittel sind auch in der Schweiz bewilligt; Bewilligungen des BLV gelten dagegen nur in der Schweiz.

Weil die Schweiz den Verzehr in der EU mitzählt, ist eine EU-Feststellung für Shilajit auch hier die naheliegende Grundlage. Die Europäische Kommission veröffentlichte 2020 eine solche Feststellung zu Mumijo, mit Shilajit und Asphaltum panjabinum als Synonymen. Sie lautet: nicht neuartig, wenn das Material als oder in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird; neuartig in anderen Lebensmitteln. Eine eigene Einstufung des BLV zu Shilajit haben wir am 31. Oktober 2026 nicht gefunden.

Praktisch bedeutet das: Ein Shilajit-Harz, eine Kapsel oder Tropfen, als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, stehen auf festem Boden. Ein Shilajit-Riegel, ein Getränk oder eine Schokolade wären rechtlich ein anderes Erzeugnis. Fragen Sie bei solchen Produkten nach, auf welcher Grundlage sie verkauft werden.

Wer in der Schweiz kontrolliert

Die Kontrolle liegt bei den Kantonen, nicht beim Bund. Wenn Sie ein Problem mit der Kennzeichnung oder der Sicherheit eines Produkts vermuten, ist die kantonale Lebensmittelkontrolle Ihres Wohnkantons die richtige Stelle. Das BLV setzt die Regeln, die Kantone prüfen Betriebe und Produkte vor Ort und in ihren Laboratorien.

Frage Antwort Stand 31. Oktober 2026 Quelle
Braucht Shilajit eine Bewilligung? Nein, als Nahrungsergänzungsmittel nicht BLV, Nahrungsergänzungsmittel
Muss ein Produkt gemeldet werden? Nein, keine Notifikation in der Schweiz BLV, Nahrungsergänzungsmittel
Wer prüft den Novel-Food-Status? Der Inverkehrbringer, dokumentiert in der Selbstkontrolle BLV, neuartige Lebensmittel
Welcher Stichtag gilt? 15. Mai 1997, Verzehr in der Schweiz oder der EU BLV, neuartige Lebensmittel
Gilt eine EU-Bewilligung auch hier? Ja, in der EU bewilligte Novel Foods gelten auch in der Schweiz BLV, neuartige Lebensmittel
Wer kontrolliert? Kantonale Vollzugsbehörden, stichprobenweise BLV, Nahrungsergänzungsmittel

Was Verkäufer in der Schweiz nicht versprechen dürfen

Hier liegt der wirkliche Kern von «verboten». Das BLV schreibt, Nahrungsergänzungsmittel dienten nicht der Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten und dürften auch nicht so beworben werden. Gesundheitsbezogene Angaben sind nur erlaubt, wenn sie in Anhang 14 der Lebensmittelinformationsverordnung (LIV) aufgeführt sind und deren Bedingungen erfüllt sind, oder wenn das BLV sie bewilligt hat.

Für Shilajit gibt es in dieser Liste keine eigene Angabe. Eine Produktseite, die Shilajit eine Wirkung auf eine Krankheit oder eine bestimmte Körperfunktion zuschreibt, verstösst deshalb gegen die Regeln für Lebensmittel, ganz gleich, ob das Glas selbst in Ordnung ist. Swissmedic hält zudem fest, dass ein Nahrungsergänzungsmittel auch dann als Arzneimittel eingestuft werden kann, wenn es nicht als solches angeboten wird.

Für Ihre Kaufentscheidung ist das ein brauchbarer Filter. Ein Anbieter, der sich an diese Grenze hält, beschreibt Herkunft, Zusammensetzung, Laborwerte und Preis. Ein Anbieter, der Heilversprechen macht, hält sich an eine zentrale Regel nicht, und Sie wissen nicht, an welche anderen er sich hält.

Art der Aussage Bei Nahrungsergänzungsmitteln in der Schweiz Was Sie daraus ableiten
Herkunft, Zusammensetzung, Laborwerte, Preis Erlaubt, wenn wahr und belegbar Nach dem Beleg fragen
Gesundheitsbezogene Angabe aus LIV Anhang 14 Erlaubt, wenn die Bedingungen erfüllt sind Für Shilajit gibt es keine eigene Angabe
Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Krankheiten Nicht erlaubt Warnsignal, Anbieter meiden
Angedeutete staatliche Zulassung Gibt es für Nahrungsergänzungsmittel nicht Nach der Grundlage fragen

Ein Glas, ein Laborbericht, ein Inlandspaket

Was ist Shilajatu?

  • Shilajit-Harz aus dem Himalaya in 30-g-Gläsern, als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.
  • Versand ab Winterthur mit der Schweizerischen Post, 1 bis 3 Arbeitstage nach Versand, keine Zollgebühren, TWINT, gratis ab CHF 60.
  • Analysezertifikat zum Herunterladen, Grössen von 30 g bis 480 g.

Zum Shilajit-Harz

Shilajit online bestellen oder mitbringen: Zoll, MWST und Swissmedic

Ob ein Produkt in der Schweiz legal verkauft wird, ist eine Frage. Ob Sie es selbst aus dem Ausland einführen dürfen und was das kostet, ist eine andere. Hier unterscheiden sich vier Bezugswege deutlich.

Bestellung bei einem Schweizer Shop

Ein Paket innerhalb der Schweiz geht nicht über die Grenze. Es fallen weder Zoll noch Einfuhrsteuer an, und für das Produkt haftet ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, das der kantonalen Kontrolle untersteht. Am 31. Oktober 2026 führte zum Beispiel die Apothekenkette BENU Shilajit-Tropfen als Nahrungsergänzungsmittel im Onlineshop. Welche Händler sonst Shilajit führen, zeigt unser Vergleich von Migros, Coop, dm und Apotheken.

Paket aus dem Ausland

Ein Paket aus der EU oder von weiter her wird verzollt. Laut BAZG werden Zollabgaben bis 5 Franken und Steuerbeträge bis 5 Franken aus verwaltungsökonomischen Gründen nicht erhoben. Die Mehrwertsteuer beträgt 8,1 % der Bemessungsgrundlage, für gewisse Waren wie Lebensmittel gilt der reduzierte Satz von 2,6 %. Dazu kommen Gebühren der Post oder des Kurierdienstes für die Verzollung, auf die das BAZG keinen Einfluss hat.

Das BLV rät, bei Produkten auf ausländischen Internetseiten oder mit unvollständigen Anbieterangaben besonders vorsichtig zu sein. Der Grund ist einfach: Eine Firma ohne Sitz in der Schweiz untersteht nicht der kantonalen Kontrolle, und eine Reklamation ist schwerer durchzusetzen.

Mitbringen von der Reise

Für Waren, die Sie bei der Einreise für den eigenen Gebrauch oder als Geschenk mitbringen, gilt seit dem 1. Januar 2025 eine Wertfreigrenze für die Mehrwertsteuer von CHF 150, vorher waren es CHF 300 (BAZG). Für bestimmte sensible Waren gelten Sonderregeln. Prüfen Sie vor der Reise die aktuelle Seite des BAZG.

Wenn ein Produkt als Arzneimittel gilt

Swissmedic erlaubt Privatpersonen, Arzneimittel für sich selbst einzuführen, aber nicht für Dritte, und nur in der Grössenordnung eines Monatsbedarfs. Wird ein Produkt als Arzneimittel eingestuft, darf maximal ein Monatsbedarf importiert werden. Das kann auch ein Produkt treffen, das im Ausland als Nahrungsergänzungsmittel verkauft wird, zum Beispiel wenn es mit Heilversprechen angeboten wird. Bestellen Sie deshalb keine Vorräte bei Anbietern, deren Produktseite nach Medizin klingt.

Bezugsweg Zoll und MWST Wer haftet für das Produkt Worauf achten
Schweizer Shop oder Apotheke Keine, Inlandspaket Firma mit Sitz in der Schweiz Etikett, Charge, Laborbericht
Paket aus der EU oder Übersee Verzollung; Beträge bis CHF 5 werden nicht erhoben Firma im Ausland Anbieterangaben, Verzollungsgebühren
Mitbringen von der Reise Wertfreigrenze MWST CHF 150 seit 1. Januar 2025 Verkäufer im Reiseland Eigener Gebrauch, aktuelle BAZG-Regeln
Produkt gilt als Arzneimittel Höchstens ein Monatsbedarf, nur für Sie selbst Swissmedic-Regeln greifen Keine Produkte mit Heilversprechen

EU und Deutschland: Warum «Shilajit verboten» oft von dort kommt

Viele Texte zu «Shilajit verboten» stammen aus Deutschland und meinen eine von zwei Fragen: den Novel-Food-Status in der EU oder die Fulvinsäure. Beides betrifft auch Schweizer Käuferinnen und Käufer, die in Deutschland bestellen oder deutsche Ratgeber lesen.

Die Mumijo-Feststellung der EU

Deutschland selbst hat die Konsultation zu Mumijo nach Artikel 4 der Verordnung (EU) 2015/2283 eingeleitet. Die deutschen Behörden fanden keinen Beleg für einen nennenswerten Verzehr in der Union vor dem 15. Mai 1997. Tschechien gab jedoch an, Mumijo sei dort vor diesem Datum in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet worden. Daraus folgt die geteilte Feststellung: nicht neuartig in Nahrungsergänzungsmitteln, neuartig in allen anderen Lebensmitteln.

Das ist keine Zulassung eines einzelnen Produkts. Es heisst nur, dass ein als Nahrungsergänzungsmittel verkauftes Shilajit in der EU keine Novel-Food-Zulassung braucht. Für alles andere gelten die üblichen Regeln: Kennzeichnung, Höchstgehalte für Kontaminanten und das Verbot von Heilversprechen.

Deutschland, Frankreich, Italien: Meldung statt Zulassung

Anders als die Schweiz verlangen mehrere Nachbarländer eine Meldung vor dem ersten Verkauf. In Deutschland muss ein Hersteller oder Einführer ein Nahrungsergänzungsmittel nach § 5 der Nahrungsergänzungsmittelverordnung spätestens beim ersten Inverkehrbringen dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anzeigen, mit einem Muster des Etiketts. In Frankreich verlangt der Zoll eine vorherige Erklärung bei der Wettbewerbs- und Verbraucherbehörde DGCCRF über das Portal Compl’Alim. In Italien ist das Inverkehrbringen an die Meldung des Etiketts beim Gesundheitsministerium gebunden.

Eine solche Meldung ist in keinem dieser Länder eine Prüfung oder Zulassung. Sie sagt nur, dass die Behörde vom Produkt weiss. Ein Shop, der mit «beim BVL registriert» wirbt, beschreibt also eine Formalität, keine Qualitätsprüfung.

Land Shilajit als Nahrungsergänzungsmittel Meldung vor dem Verkauf Quelle
Schweiz Erlaubt, keine Bewilligung Nein BLV
Deutschland Erlaubt, nicht neuartig in NEM Ja, Anzeige beim BVL (§ 5 NemV) EU-Kommission, NemV
Frankreich Erlaubt, nicht neuartig in NEM Ja, Erklärung bei der DGCCRF (Compl’Alim) EU-Kommission, douane.gouv.fr
Italien Erlaubt, nicht neuartig in NEM Ja, Meldung des Etiketts beim Ministerium EU-Kommission, salute.gov.it
Österreich Erlaubt, nicht neuartig in NEM Nicht geprüft EU-Kommission

Ist Fulvinsäure in Deutschland verboten?

Diese Frage taucht in Google auf vielen Shilajit-Suchen auf. Die Verbraucherzentrale schreibt in einem Text mit Stand 10. August 2026 über neuartige, nicht erlaubte Zutaten in Nahrungsergänzungsmitteln: «Unzulässig ist auch Fulvinsäure (Fulvic Acid).» Gemeint ist Fulvinsäure als isolierte Zutat, etwa als Pulver oder Konzentrat.

Shilajit-Harz ist ein anderes Erzeugnis. Es enthält Fulvinsäure als natürlichen Bestandteil, so wie die Kommission Mumijo beschreibt, und für das Harz gilt die Mumijo-Feststellung. Eine eigene Behördenentscheidung zu isolierter Fulvinsäure haben wir am 31. Oktober 2026 nicht gefunden; die Einordnung der Verbraucherzentrale ist eine Verbraucherinformation, keine Verfügung. Was Fulvinsäure chemisch ist, erklärt unser Ratgeber Was ist Fulvinsäure?.

Shilajit kaufen, ohne Zoll und ohne Umweg

Was ist Shilajatu?

  • Shilajit-Harz aus dem Himalaya in 30-g-Gläsern, als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.
  • Versand ab Winterthur mit der Schweizerischen Post, 1 bis 3 Arbeitstage nach Versand, keine Zollgebühren, TWINT, gratis ab CHF 60.
  • Analysezertifikat zum Herunterladen, Grössen von 30 g bis 480 g.

Zum Shilajit-Harz

Schwermetalle: Erlaubt heisst nicht geprüft

Dass Shilajit erlaubt ist, sagt nichts über ein bestimmtes Glas. Shilajit ist ein Naturprodukt aus dem Gebirge, und Blei, Cadmium und Quecksilber können darin vorkommen. In der Schweiz regelt die Kontaminantenverordnung des EDI die Höchstgehalte; in der EU setzt die Verordnung (EU) 2023/915 für Nahrungsergänzungsmittel 3,0 mg/kg Blei, 1,0 mg/kg Cadmium und 0,10 mg/kg Quecksilber.

Unser eigenes Analysezertifikat 63849 von Alex Stewart Agriculture, Bericht vom 9. Februar 2026, nennt für das Harz 0,44 mg/kg Blei und 0,03 mg/kg Quecksilber; Cadmium ist mit unter 0,2 mg/kg angegeben. Das ist ein Messwert für die eingereichte Probe, kein Versprechen für jedes Naturprodukt. Fragen Sie jeden Anbieter, auch uns, welcher Bericht zu der Charge gehört, die Sie erhalten.

Wie Sie einen solchen Bericht Zeile für Zeile lesen, zeigt unser Ratgeber Mumijo ohne Schwermetalle? Laborberichte richtig lesen.

So prüfen Sie ein Shilajit-Produkt vor dem Kauf

Ein legal verkauftes Produkt erkennen Sie an wenigen, überprüfbaren Merkmalen. Gehen Sie diese sechs Punkte für jeden Anbieter einmal durch, bevor Sie Preise vergleichen.

Prüfpunkt Was Sie sehen sollten Warum es zählt
Bezeichnung «Nahrungsergänzungsmittel» auf Etikett oder Produktseite Zeigt die Rechtsgrundlage, auf der verkauft wird
Verantwortliche Firma Name und Adresse, idealerweise in der Schweiz Untersteht der kantonalen Kontrolle
Form Harz, Kapsel, Pulver oder Tropfen Nur in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig
Aussagen Herkunft, Zusammensetzung, Preis; keine Heilversprechen Heilversprechen sind für Lebensmittel nicht erlaubt
Charge und Laborbericht Chargennummer und zugehöriger Bericht mit Datum Erlaubt heisst nicht geprüft
Versandort Benanntes Lager, Inland oder Ausland Entscheidet über Zoll, MWST und Reklamation

Unser Shilajit-Vergleich für die Schweiz wendet diese Punkte auf fünf Angebote mit Preisen vom 26. Oktober 2026 an. Allgemeine Kaufwege in Europa finden Sie unter Shilajit kaufen.

Wer Shilajit meiden sollte

Erlaubt heisst auch nicht, dass Shilajit für alle passt. Nehmen Sie es weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit ein und geben Sie es nicht an Kinder. Wer Hämochromatose oder eine andere Eisenüberladung hat, sollte es meiden. Wenn Sie verschriebene Medikamente einnehmen oder eine diagnostizierte Erkrankung haben, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Mehr dazu in Shilajit Nebenwirkungen.

Fazit: In der Schweiz erlaubt, mit klaren Grenzen

Shilajit ist in der Schweiz nicht verboten. Es wird als Nahrungsergänzungsmittel ohne Bewilligung und ohne Meldung verkauft, und die Verantwortung liegt beim Unternehmen, das es in Verkehr bringt. Drei Dinge entscheiden, ob Ihr Kauf auf sicherem Boden steht: ein Anbieter mit Sitz und Adresse, eine Produktseite ohne Heilversprechen und ein Laborbericht, der zur gelieferten Charge passt.

Wenn Sie in der Schweiz kaufen, ersparen Sie sich ausserdem Verzollung, Einfuhrsteuer und Fragen zum Monatsbedarf. Unser Harz wird ab Winterthur mit der Schweizerischen Post verschickt, kommt üblicherweise 1 bis 3 Arbeitstage nach dem Versand an und wird ab CHF 60 gratis geliefert. Die 60-g-Option kostet CHF 62,90, mit dem Erstbestellcode START10 aus dem Newsletter CHF 56,61, weiterhin versandkostenfrei. TWINT wird akzeptiert. Alle Grössen und das Zertifikat finden Sie auf unserer Schweiz-Seite und auf der Produktseite für das Harzglas.

Erst die Unterlagen lesen, dann bestellen.

Aus dem Shop

Fragen

Ist Shilajit in der Schweiz verboten?

Nein. Shilajit wird in der Schweiz als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, zum Beispiel in Apotheken und Onlineshops. Laut BLV brauchen Nahrungsergänzungsmittel keine Bewilligung, ausser bei neuartigen Lebensmitteln, und keine Meldung. Den Novel-Food-Status muss das Unternehmen, das ein Produkt verkauft, in seiner Selbstkontrolle prüfen und dokumentieren. Verboten ist es, ein solches Produkt als Mittel gegen Krankheiten zu bewerben.

Ist Shilajit in Deutschland verboten?

Nein, nicht als Nahrungsergänzungsmittel. Die Europäische Kommission veröffentlichte 2020 eine Feststellung zu Mumijo, einem anderen Namen für Shilajit, nach der das Material als oder in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig ist. In anderen Lebensmitteln gilt es als neuartig und bräuchte eine Zulassung. In Deutschland muss ein Nahrungsergänzungsmittel vor dem ersten Verkauf beim BVL angezeigt werden.

Ist Fulvinsäure in Deutschland verboten?

Die Verbraucherzentrale schreibt (Stand 10. August 2026), Fulvinsäure sei als Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln unzulässig, und ordnet sie bei den neuartigen, nicht erlaubten Zutaten ein. Das betrifft isolierte Fulvinsäure als Zutat. Shilajit-Harz ist ein anderes Erzeugnis, für das die Mumijo-Feststellung der Kommission gilt. Eine eigene Behördenentscheidung zu Fulvinsäure haben wir am 31. Oktober 2026 nicht gefunden.

Darf ich Shilajit aus dem Ausland in die Schweiz bestellen?

Ein Lebensmittel für den eigenen Gebrauch dürfen Sie bestellen, es wird aber verzollt, und Steuerbeträge über CHF 5 werden erhoben. Stuft die Behörde ein Produkt als Arzneimittel ein, etwa wegen Heilversprechen, gilt laut Swissmedic die Grenze von einem Monatsbedarf. Das BLV rät zu besonderer Vorsicht bei ausländischen Internetseiten mit unvollständigen Anbieterangaben.

Braucht Shilajit in der Schweiz eine Zulassung?

Ein Nahrungsergänzungsmittel braucht in der Schweiz grundsätzlich keine Bewilligung und keine Meldung. Die Ausnahme sind neuartige Lebensmittel. Ob ein Produkt neuartig ist, prüft das Unternehmen, das es in Verkehr bringt, selbst und dokumentiert das Ergebnis. Die kantonalen Vollzugsbehörden kontrollieren stichprobenweise. Ein Zulassungssiegel für Shilajit gibt es deshalb nicht.

Woran erkenne ich ein Shilajit, das legal verkauft wird?

Achten Sie auf die Bezeichnung «Nahrungsergänzungsmittel», ein vollständiges Etikett, eine verantwortliche Firma mit Adresse und eine Chargenangabe. Seien Sie vorsichtig bei Versprechen zu Krankheiten oder Körperfunktionen. Solche Aussagen sind in der Schweiz für Nahrungsergänzungsmittel nicht erlaubt und können ein Produkt in die Nähe eines Arzneimittels rücken.

Quellen

  1. Bewilligung von neuartigen LebensmittelnBundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  2. NahrungsergänzungsmittelBundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  3. Consultation request for determination of novel food status: Mumijo (synonyms shilajit, asphaltum panjabinum)European CommissionInstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  4. Arzneimittel aus dem InternetSwissmedicInstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  5. Postversand, Interneteinkauf und Kurierverkehr, EinfuhrBundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  6. Reisen und Einkaufen, private Einfuhr in die SchweizBundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  7. Gesundheitsgefahr durch illegale Stoffe (Stand 10. August 2026)Verbraucherzentrale BundesverbandInstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  8. Nahrungsergänzungsmittelverordnung, § 5 AnzeigeverfahrenBundesamt für Justiz (Deutschland)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  9. Importer des compléments alimentairesDirection générale des douanes et droits indirects (Frankreich)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  10. Integratori alimentari e linee guida ministerialiMinistero della Salute (Italien)InstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  11. Commission Regulation (EU) 2023/915 on maximum levels for certain contaminants in foodEuropean UnionInstitutionAbgerufen 31. Oktober 2026
  12. luvy Shilajit Tropfen, product listingBENU ApothekenEigene BeobachtungAbgerufen 31. Oktober 2026
  13. Certificate of analysis 63849, Shilajit Resin, reported 9 February 2026Alex Stewart AgricultureEigene BeobachtungAbgerufen 31. Oktober 2026

Wer das geschrieben hat

Nico Jaroszewski

Nico Jaroszewski führt Shilajatu aus Winterthur in der Schweiz. Die Beiträge erläutern zitierte Quellen und Produktinformationen. Redaktionelle Verantwortung ist keine medizinische Qualifikation oder unabhängige klinische Prüfung. Besprechen Sie persönliche Gesundheitsfragen mit einer qualifizierten Fachperson.

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Die Fragen, die alle stellen

Was ist Shilajit eigentlich?

Ein dunkles Harz, das im Himalaya in großer Höhe aus dem Fels austritt, entstanden aus Pflanzenmaterial, das über sehr lange Zeit gepresst und abgebaut wurde. Was vom Fels kommt, ist noch kein Produkt. Shodhana, der Reinigungsschritt, trennt das Harz von allem, worin es lag, und genau danach sollte man einen Anbieter fragen.

Warum ist Fulvosäure wichtig?

Fulvosäure ist ein Trägermolekül. Sie bindet Spurenelemente und wird als Weg untersucht, diese durch eine Zellmembran zu bringen. Die interessante Frage bei einem Mineral ist deshalb nicht, wie viel davon im Glas ist, sondern wie viel davon ankommt. Das ist der Mechanismus, auf dem die Forschung aufbaut. Es ist eine Forschungslinie und keine gesicherte Tatsache, und niemand sollte sie Ihnen als solche verkaufen.

Wie viel nehme ich, und wann merke ich etwas?

Beachten Sie die Anwendung und die maximale Tagesmenge auf dem Etikett des konkreten Produkts. Harz, Tropfen und Kapselformeln haben keine austauschbaren Dosierungen. Wir können weder eine spürbare Wirkung noch einen Zeitpunkt dafür versprechen. Bei Medikamenteneinnahme oder Erkrankungen besprechen Sie das Produkt vor der Anwendung mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson.

Harz oder Kapseln?

Das Harz ist die volle Bandbreite der Mineralien, und es schmeckt auch danach. Kapseln enthalten 500mg, hälftig geteilt zwischen einem standardisierten Wirkstoff und gereinigtem Harz, in einer veganen HPMC-Hülle ohne Reismehl, ohne Magnesiumstearat und ohne Füllstoff. Sechs Mischungen, jede auf demselben Harz aufgebaut. Ein Hinweis: Die Mischung mit Sea Moss und Blasentang ist von Natur aus jodreich. Bei Hashimoto oder einer diagnostizierten Schilddrüsenerkrankung gehört diese zum Arzt und nicht in den Warenkorb.

Woher kommt es, und woher weiß ich, dass es sauber ist?

Unsere Produkte stammen aus dem White-Label-Sortiment des britischen Lieferanten Pure Shilajit UK. Der Lieferant beschreibt sein Harz als aus dem Himalaya stammend. Zertifikat 63849 von Alex Stewart Agriculture betrifft eine im Februar 2026 untersuchte Harzprobe. Es belegt keine Ergebnisse für jede aktuelle Verkaufscharge oder eine Kapselformel. Der Bezug zu aktuellen Chargen ist nicht bestätigt; der Arsenwert muss gegenüber der gedruckten Nachweisgrenze geklärt werden.

Liefern Sie ausserhalb Europas?

Wir liefern weltweit, mit einer Ausnahme: nicht in die Vereinigten Staaten. Die Schweiz zahlt CHF 6.90, ab CHF 60 frei, mit der Post ab Winterthur und ohne Zoll. Europa und Grossbritannien zahlen CHF 6.90, ab CHF 150 frei. Jedes andere Land zahlt CHF 14.90, ab CHF 200 frei, ohne lokalisierte Website. Die Beträge werden an der Kasse in Ihre Währung umgerechnet.

Gereinigt, dokumentiert, so verkauft wie es ist

Harz des Felsens

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