Was ist Shilajit (Mumijo)?
Shilajit, im deutschen Raum Mumijo genannt, ist ein dunkles Harz aus Felsspalten. Woraus es besteht, wie es gereinigt wird und was Studien zeigen.

Shilajit ist ein dunkles, harzartiges Material, das in grosser Höhe aus Felsspalten austritt, vor allem im Himalaya, im Altai und im Kaukasus. Es ist weder Mineral noch Pflanze. Es ist das, was nach Jahrhunderten langsamer Zersetzung unter Druck von Pflanzenmaterial übrig bleibt.
Der Name kommt aus dem Sanskrit: shila, Fels, und jatu, Harz. Harz des Felsens. Im deutschen und russischen Sprachraum heisst dieselbe Substanz Mumijo. Wer Etiketten über Märkte hinweg vergleicht, sollte beide Namen kennen.
Woraus es besteht
Den Hauptteil bilden Huminstoffe, davon ist die Fulvinsäure der meistdiskutierte Anteil. Dazu kommen Spurenmineralien aus dem umgebenden Gestein. Das genaue Profil hängt von Fundort, Höhe und Jahreszeit ab. Zwei ehrliche Gläser können sich deshalb unterscheiden.
Was tatsächlich untersucht wurde
Zwei Studien sind zu nennen. Pandit und Kollegen (2016) gaben Männern zwischen 45 und 55 Jahren über 90 Tage zweimal täglich 250 mg gereinigtes Shilajit und berichteten höhere Werte für Gesamt- und freies Testosteron sowie DHEAS gegenüber Placebo. Keller und Kollegen (2019) gaben über acht Wochen 500 mg täglich und berichteten, dass die Maximalkraft nach einem Ermüdungsprotokoll besser gehalten wurde.
Beide Studien sind klein. Keine erlaubt die Aussage, Shilajit behandle irgendetwas, und wir werden sie nicht treffen.
Reinigung ist nicht optional
Rohes Shilajit kann Blei, Arsen, Quecksilber und Cadmium enthalten. Genau dafür gibt es die traditionelle Shodhana-Reinigung und moderne Laborprüfung. Das ist der wichtigste Teil des Themas und hat einen eigenen Beitrag.
Weiter geht es mit Fulvinsäure, der Einnahme und Ashwagandha und Shilajit.

Jede Charge unabhängig laborgeprüft
Fulvinsäure ist ein Träger, deshalb zählt die Mineralienfracht
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Was ist Shilajit?
Ein dunkles, teerartiges Harz, das in Hochgebirgen aus Felsspalten austritt. Es besteht weitgehend aus zersetztem Pflanzenmaterial mit Fulvin- und Huminsäuren sowie Spurenmineralien.
Ist Mumijo dasselbe wie Shilajit?
Ja. Mumijo ist der im deutschen und russischen Sprachraum übliche Name für dieselbe Substanz. Shilajit ist die aus dem Sanskrit stammende Bezeichnung.
Wie schmeckt Shilajit?
Bitter, rauchig und mineralisch. Die meisten lösen das Harz in warmem Wasser oder Milch auf, statt es pur einzunehmen.
Wer sollte Shilajit meiden?
Personen mit Hämochromatose oder anderer Eisenüberladung, da das Harz eisenreich ist. Ebenso in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei verschriebenen Medikamenten vorher ärztlich abklären.




